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Ulrike Hofer
Osteopathie und Physiotherapie

Westbahnstraße 27-29/3/88
1070 Wien

Tel/Fax: +43 1 522 60 16

www.ulrikehofer.com

Osteopathie
Wirkungsweise und Konzept

Osteopathie als Ergänzung zur Schulmedizin, ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf medizinisch/wissenschaftlichen Erkenntnissen begründet ist. Im Mittelpunkt steht das Auffinden von Gesundheit und die Befreiung der Vitalität.

Das wichtigste Werkzeug in der Osteopathie sind die Hände, mit denen Gewebsblockaden erspürt und gelöst werden, um so den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Durch die damit erzielte Bewegungsfreiheit bisher blockierter Strukturen und Flüssigkeiten, werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und Beschwerden gelindert.

Das Grundkonzept der Osteopathie wurde bereits 1874 vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) erstellt und wird mittlerweilen weltweit als erfolgreiche Behandlungsmethode praktiziert und auf wissenschaftlicher Basis weiterentwickelt.

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Philosophie und Prinzipien

Fünf Grundprinzipien bilden das Fundament der osteopathischen Philosophie:

Leben ist Bewegung
Leben drückt sich durch Bewegung aus. Eine freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen (Gelenke, Organe, Flüssigkeiten, ...) ist Vorraussetzung für stabile Gesundheit. Die Beurteilung der Beweglichkeit ist somit das wichtigste diagnostische Kriterium in der Osteopathie.

Struktur und Funktion beeinflussen einander gegenseitig
Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form von seiner Funktion und umgekehrt bestimmt wird. Eine veränderte Funktion, in Form von Bewegungseinschränkung, führt zu Strukturveränderungen im Gewebe. Der Osteopath löst Blockaden im Körper, wodurch sich die Lebenskräfte wieder in ihrer ursprünlichen Form ausdrücken können.

Der Körper ist eine Einheit
Alle Strukturen im Körper stehen mechanisch (Gelenke, Muskeln,Faszien …), über das Nervensystem und über die Körperflüssigkeiten ( wie Blut, Lymphe oder Liquor) zueinander in Verbindung.

Das Gesetz der Arterien
Um Gesundheit zu erhalten muss jede einzelne Körperzelle ausreichend ernährt und von Stoffwechselprodukten entsorgt werden. Der Osteopath löst Blockaden, damit ein ungehinderter Austausch aller Körperflüssigkeiten stattfinden kann.

Der Körper heilt sich selbst
Gesundheit wird durch das optimale Zuasammenspiel zahlreicher Selbstregulationsmechanismen im Körper erhalten. Diese werden vom Osteopathen mit manuellen Mobilisationstechniken unterstützt und aktiviert.

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Gleichgewicht der Systeme

Das ganzheitliche Behandlungskonzept der Osteopathie sieht den Körper als eine Einheit und beschäftigt sich daher mit allen Körperstrukturen (Knochen, Muskeln, Faszien, Organe, arterielle und venöse System …) und deren gegenseitigen Beeinflussung. In der Osteopathie werden drei Grundsysteme definiert, die im Gleichgewicht zueinander stehen sollen.

Das parietale System
Arbeit an der freien Mobilität des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln, Faszien …). Der Osteopath wählt aus einer Vielzahl an manuellen Techniken die geeignete aus.

Das viscerale System
Eine freie Beweglichkeit aller Organe in Bezug zum angrenzenden Gewebe gewährleistet eine optimale Funktion. Mit sanften Techniken werden Fehlspannungen gelöst und das Gleichgewicht wiederhergetellt.

Das cranio-sacrale System
Das Zentralnervensystem mit seinen umgebenden Strukturen (Knochen, Membranen, Liquor …) wird in seiner freien Mobilität über die Wahrnehmung körpereigener Rhythmen beurteilt. Die hier wahrgenommenen Fehlspannungen werden mit meist indirekten Techniken behandelt.

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Arbeitsweise und Wirkungsweise

Zuallerserst werden in einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) Informationen über die jeweiligen aktuellen Beschwerden, die Krankengeschichte und über eventuell bereits vorhandene fachärztliche Untersuchungsbefunde (RÖ, MRT, Labor …) gesammelt.

Äussere Faktoren wie spezielle Lebensumstände (übermäßige körperliche oder emotionale Belastungen) und der jeweilige Lebensstil (Fitness, Ernährung) werden im Aufnahmegespräch mit einbezogen.

Nach Begutachtung der Haltung im Sitz, Stand und Gang erfolgt eine exakte klinische Untersuchung des gesamten Körpers mittels diverser manueller Tests.

Danach wird beurteilt ob und in welcher Form eine osteopathische Behandlung angezeigt ist.

Ziel jeder osteopathischen Behandlung ist die bestmögliche Wiederherstellung der freien Beweglichkeit aller Körperstrukturen mittels manueller Mobilisationstechniken.

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Anwendungsbereiche

Akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates
Kreuzschmerzen, Ischialgien, Bandscheibenvorfall, Nackenbeschwerden, Schulterschmerzen, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom, Gelenkschmerzen …

Beschwerden nach Unfällen und Operationen
Verstauchungen, Peitschenschlagsyndrom, Sportverletzungen, Bandscheibenoperation, Hüft- oder Knieprothese …

Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen, die von muskulären Verspannungen verursacht wurden

Lymphstau

Beschwerden im Kopfbereich
Spannungskopfschmerz, Migräne, Schwindel, chronische Nebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Tinnitus, Kiefergelenksprobleme, Zahnfehlstellung …

Neurologische Erkrankungen

Beschwerden im Bereich der Atemwege
Asthma, Bronchitis …

Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes
Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen, Reflux ...

Beschwerden im Urogenitalbereich
Menstruationsbeschwerden, Blasenschwäche, chronische Blasenentzündung, Prostatabeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch …

Begleittherapie während der Schwangerschaft und nach der Entbindung

Beschwerden im Säuglings- und Kindesalter
Geburtstrauma, Koliken, Schlafstörung, Schiefhals, Konzentrationsstörungen (Lernprobleme, Legasthenie), Begleitung von Zahnregulierung …

Vegetative Störungen
Nervosität, Energielosigkeit, Beklemmungsgefühl oder Druckgefühl im Brustkorb

Zur Vorbeugung und Optimierung der Körperfunktionen

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